Kinder backen eigene Brezen

Ferienprogramm 2008: Hinter den Kulissen der Bäckerei
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Im Hof der Bäckerei Dischinger trafen sich am Mittwochvormittag 26 Kinder mit den Betreuerinnen Gerlinde Wagner, Sabine Weidenthaler und Elisabeth Weinzierl. Sie wurden von Bäckermeister Karl Dischinger begrüßt und zu Beginn zeigte der Fachmann den Backofen, der im Freien steht. Nach alter Tradition wird dieser mit Fichtenholz beheizt und das Feuer ist direkt auf der Backfläche. Wenn das Holz zur Glut abgebrannt ist, wird sie im Ofen verteilt. Nach einer Abstehzeit kommt die Glut aus dem Ofen und die Backfläche wird mit feuchtem Tannenreise ausgekehrt.

Diese Traditionelle Backweise ist sehr arbeitsintensiv, bringt aber durch die hohe Anbacktemperatur und die milde Strahlungshitze ein unvergleichliches Aroma. Die Temperatur wird ohne Thermometer geprüft und das Brot eingeschoben, das nach ungefähr 90 Minuten fertig ist. „Da braucht man viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl".

Im Eingangsbereich der Backstube roch es lecker nach frischem Brot und Gebäck. Dort erhielten die kleinen Bäcker Papiermützen und anschließend gab es viel zu sehen: die Kühlung, eine leistungsstarke Teigmaschine, den Gärraum, Mehlsilos im Keller und einen großen Backofen für 200 Kilogramm Brot. Großen Spaß bereitete das Formen mit dem Teig zu Brezen und Zöpferl, bestreut mit Mohn, Sesam oder Sonnenblumenkernen. Dazwischen gab es Getränke und eine Brotzeit. Auch ein Blick in die Konditorei wurde mit Christian Dischinger geworfen.